Left 4 Dead Das Spiel

Unmittelbar nach der Zombie-Apokalypse spielt sich die Handlung von L4D in insgesamt vier Kampagnen, welche wie Filme aufgemacht sind, ab, die in unterschiedlichen Umgebungen, von der Stadt bis zum Land, stattfinden.
Jeder Kampagne bietet fünf große Maps und kann von 1 bis 4 Spielern gespielt werden kann - online oder offline.
Der “AI Director” gestaltet dabei jedes Spiel neu, sodass jedesmal das Spielerlebnis zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht wird. Dabei werden Gegner und Gegenstände abhängig von der Leistung des Teams jedesmal neu im Level verteilt. Somit gleicht ein Spiel niemals einem anderen.

Weitere Infos:

  • Left 4 Dead ist ein Coop-Shooter, welcher von Turtle Rock angekündigt und seit der Übernahme durch Valve unter dessen Flagge entwickelt wurde.
  • In Left 4 Dead kämpfen nach einer Zombiepidemie vier Überlebende gegen Horden von Infizierten (Zombies) und speziell infizierte “Boss-Infizierte”.
  • L4D ist vorrangig ein Muliplayerspiel. Einen Singleplayer-Modus gibt es aber auch. Dabei werden die Teamkammeraden durch computergesteuerte Bots ersetzt.
  • Das Spiel stellt nicht eine Kampagne dar, sondern wird in vier Kampagnen unterteilt, welche als “Filme” bezeichnet werden und jeweils ein anderes Filmplakat als Ladebildschirm haben. Es stehen insgesamt 4 Schwierigkeitsstufen zur Verfügung.
  • Jeder “Film” hat eine eigene Umgebung. Die vier Kampagnen als Ganzes stellen die Flucht der Überlebenden aus der Stadt dar.
  • Eine Kampagne besteht immer aus fünf Maps und bietet damit eine ungefähre Spielzeit von einer Stunde.
  • Als Speicherort dienen zwischen den einzelnen Level Saferooms, welche das Levelende darstellen. In diesen befinden sich Waffen, Medipacks und Ausrüstung. Wird der Saferoom geschlossen, so beginnt das nächste Level.
  • Der Spieler übernimmt entweder die Steuerung einer der vier Überlebenden, oder, im Versusmodus, eines besonderen Infizierten.
  • Im Coop-Modus können gleichzeitig vier Spieler spielen. Im Versusmodus können dagegen bis zu acht Spieler spielen. Sind einmal nicht genügend Spieler vorhanden, so übernimmt der AI Director die Steuerung über die fehlenden Kameraden.
  • Der AI Director soll das Spielgeschehen analysieren können und auf die Gruppe reagieren. Spielen diese besser, so werden mehr Gegner im Level verteilt, spielt die Gruppe schlechter, so werden sie mehr Ruhe haben.
  • Der Spieler kann sich durch gewisse Einwirkungen ganzen Zombiehorden konfrontriert sehen. Beispielsweise, wenn eine Alarmanlage ausgelöst wird, oder wenn ein oder mehrere Spieler durch die Ausscheidungen eines Boomers getroffen werden.
  • Durch das kooperative Spiel und den AI Director spielt sich trotz gleicher Maps jedes Spiel anders, was den Wiederspielwert in unendliche anhebt.
  • Dem Spieler stehen insgesamt 5 Primärwaffen zur Verfügung. Die Sekundärwaffe ist immer eine Pistole. Im laufe des Spiels findet man eine zweite Pistole, sodass man im Akimbostil den Zombiehorden entgegentreten kann.
  • Nicht nur im Saferoom liegen Waffen aus, sondern der AI Director verteilt auch im Level Waffen, Munition und Gegenstände.
  • Neben den Primär- und den Sekundärwaffen stehen dem Spieler Molotovcocktails, Pipebombs, explosive Behälter, Benzinkanister bis hin zu stationären MG-Stellungen zur Verfügung.
  • Zusammenarbeiten muss man gerade gegen die Boss-Infizierten. Diese verfügen über besonde Fähigkeiten und können somit die Spieler besonders leicht ausschalten. Oftmals muss man sich nach einer Attacke eines Boss-Infizierten von einem anderen Spieler zurück auf die Beine helfen lassen.
  • Verliert ein Spieler all seine Lebenspunkte, so fällt er auf den Boden. Von dort aus kann er jedoch noch mit seinen Pistolen weiterschießen. Dem gefallenen Spieler muss von einem Mitspieler aufgeholfen werden, damit er überlebt. Sollte ein Spieler getötet werden, so kann er nach einiger Zeit aus einem Raum befreit werden und wieder mitspielen.
  • L4D basiert auf einer verbesserten Source-Engine, welche mit Techniken wie HDR-Rendering, Color Correction, Vignetting, Film Grain und dynamischen Schatten erweitert wurde.
  • Das Spiel bietet Zugriff auf das “Source-SDK-Base” und erlaubt somit dem Besitzer Sourcemods zu spielen, welche das SDK voraussetzen. Zusätzlich soll ein eigenes L4D-SDK zum Erstellen von neuen Leveln und Mods veröffentlicht werden.
  • Für Multiplayerspiele wird ein Matchmakingsystem verwendet, welches die Spieler nach Schwierigkeitsgrad und anderen Faktoren den Servern zuteilt.
  • Wie in aktuellen Valve-Spielen üblich, stehen auch in Left 4 Dead insgesamt 52 Achievements zur Verfügung.


Druckbare Version
Seitenanfang nach oben